Fast-Katastrophe im All: Starliner verfehlte Internationale Raumstation nur um wenige Meter
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Fast-Katastrophe im All: Starliner verfehlte Internationale Raumstation nur um wenige Meter

Beim ersten bemannten Flug des Boeing-Raumschiffs Starliner kam es im April 2024 fast zu einem folgenschweren Zwischenfall. Wie nun bekannt wurde, wäre die Kapsel beim Andocken an die Internationale Raumstation (ISS) beinahe unkontrollierbar geworden – und das nur wenige Hundert Meter vor dem Ziel. Vier von fünf Steuertriebwerken fielen nacheinander aus, der Kommandant Butch Wilmore musste in letzter Sekunde den Autopiloten ausschalten und manuell steuern.

NASA via AP, File
FILE - In this photo provided by NASA, the Boeing Starliner spacecraft with astronauts Butch Wilmore and Suni Williams aboard approaches the International Space Station on Thursday, June 6, 2024
NASA via AP, File

Das riskante Manöver gelang nur dank eines Notneustarts der Bordsysteme, der kurzfristig die Kontrolle über das Raumschiff wiederherstellte. Zwischenzeitlich blieb nur ein funktionierender Antrieb – zu wenig für eine sichere Navigation im Raum. «Ein weiterer Ausfall, und wir hätten die Orientierung verloren», erklärte Wilmore laut Tagesspiegel. Die Nasa entschied sich gegen einen sofortigen Abbruch, da auch eine Rückkehr zur Erde mit defekter Steuerung lebensgefährlich gewesen wäre.

Die Astronauten Wilmore und Suni Williams mussten deshalb neun Monate auf der ISS bleiben, ehe sie im September 2024 mit einem anderen Gefährt zur Erde zurückkehrten. Die Nasa kündigte nun einen weiteren Testflug des Starliner an, vermutlich unbemannt. Der Ruf der Boeing-Kapsel gilt als schwer beschädigt. Raumfahrtexperte Fabian Eilingsfeld bringt es auf den Punkt: «Der Starliner stirbt.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.