EU-Politiker reagieren empört auf US-Sanktionen gegen Brüsseler Ex-Kommissar: Ursula von der Leyen kündigt «schnelle und entschlossene Antwort» an
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

EU-Politiker reagieren empört auf US-Sanktionen gegen Brüsseler Ex-Kommissar: Ursula von der Leyen kündigt «schnelle und entschlossene Antwort» an

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
EU-Politiker reagieren empört auf US-Sanktionen gegen Brüsseler Ex-Kommissar: Ursula von der Leyen kündigt «schnelle und entschlossene Antwort» an
EU-Politiker reagieren empört auf US-Sanktionen gegen Brüsseler Ex-Kommissar: Ursula von der Leyen kündigt «schnelle und entschlossene Antwort» an
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Führende Politiker der Europäischen Union, darunter Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, haben die von den USA verhängten Einreiseverbote gegen fünf prominente EU-Akteure scharf verurteilt. Sie werfen Washington «Einschüchterung» und «Nötigung» vor.

Betroffen sind unter anderen der ehemalige EU-Kommissar Thierry Breton, Architekt des Digital Services Act (DSA), sowie vier Anti-Desinformations-Aktivisten aus Deutschland und Grossbritannien – darunter die Hate-Aid-Geschäftsführerinnen Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon.

RONALD WITTEK / KEYSTONE
epa12597729 European Commission President Ursula von der Leyen speaks during a debate on 'Preparation of the European Council meeting of 18-19 December 2025, in particular the need to support Ukraine, transatlantic relations, and the EU's strategic autonomy' at the European Parliament in Strasbourg, France, 17 December 2025
RONALD WITTEK / KEYSTONE

US-Aussenminister Marco Rubio begründete die Massnahme mit angeblicher «extraterritorialer Zensur». Man werde es nicht länger hinnehmen, dass europäische «Ideologen» amerikanische Plattformen «zum Schweigen amerikanischer Stimmen» zwingen.

Macron reagierte empört: «Diese Massnahmen sind ein Akt der Einschüchterung und sollen die digitale Souveränität Europas untergraben.» Auch die EU-Kommission, Deutschland, Spanien und das Vereinigte Königreich kritisierten die US-Entscheidung scharf. Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen kündigte eine mögliche «schnelle und entschlossene Antwort» an.

Breton sprach von einer Rückkehr zur «McCarthy-Ära». Der CDU-Europaabgeordnete Dennis Radtke nannte die Sanktionen «wirtschaftlich motiviert» und warf den USA Doppelmoral vor.

Die EU verteidigt den DSA als demokratisch legitimierte Regelung zum Schutz vor Hassrede und Desinformation. Washington hingegen sieht darin einen Angriff auf die Meinungsfreiheit und US-Interessen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.