Fast alles, was die deutsche Kulturstaatsministerin Claudia Roth unternimmt, erledigt sie mit grosser Fanfare. Im September 2023 verlief eine Operation in ihrem Geschäftsbereich allerdings ungewohnt still, die Öffentlichkeit erfuhr erst mit erheblicher Zeitverzögerung davon. Das Roth unterstellte «Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa» änderte über Nacht seinen Namen. Und zwar so, dass der Hinweis auf seine Bestimmung entfiel, nämlich «der Deutschen». Erst auf Nachfrage der Opposition lieferten Staatsministerin und Institutsleitung Textbausteine, die zwar eine politische Absicht beschrieben, aber keine inhaltliche Begründung für die Streichu ...