Bonnie Blue stellt sich hinter Nigel Farage: Grossbritannien sei zu nachgiebig bei der Zuwanderung – und die Erbschaftssteuer sei «ekelhaft»
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Bonnie Blue stellt sich hinter Nigel Farage: Grossbritannien sei zu nachgiebig bei der Zuwanderung – und die Erbschaftssteuer sei «ekelhaft»

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Bonnie Blue stellt sich hinter Nigel Farage: Grossbritannien sei zu nachgiebig bei der Zuwanderung – und die Erbschaftssteuer sei «ekelhaft»
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Die britische Pornodarstellerin und Internet-Persönlichkeit Bonnie Blue bekennt sich im Spectator offen zu Nigel Farage und dessen Partei Reform UK. In der Politik kenne sie sich zwar nicht besonders gut aus, doch der Zustand Grossbritanniens sei offensichtlich problematisch.

«Grossbritannien ist in einer sehr chaotischen Lage», schreibt Blue und kritisiert insbesondere das Steuersystem sowie die hohe Zuwanderung. Es gebe «zu viele Menschen hier», und das Land sei zu zuvorkommend, was zunehmend zu gesellschaftlichen Problemen führe.

MADE NAGI / KEYSTONE
epa12582138 British adult content creator Tia Billinger, known as 'Bonnie Blue,' arrives at Bali's immigration office for questioning in Badung, Bali, Indonesia, 10 December 2025
MADE NAGI / KEYSTONE

Aus eigener Erfahrung zieht sie ein negatives Fazit über staatliche Institutionen. Sie habe selbst für den NHS, den nationalen Gesundheitsservice, gearbeitet und festgestellt, dass die meisten Leute «keine Ahnung haben, wo das Geld hingeht».

Besonders scharf greift sie die Erbschaftssteuer an. Man solle keine Steuer auf Vermögen zahlen müssen, das bereits besteuert worden sei. Der Tod ihres Grossvaters habe ihr dies drastisch vor Augen geführt: Es sei «ekelhaft», dass ihre Grossmutter wegen seines frühen Todes keine Pension erhalten habe.

Reform UK biete hier aus ihrer Sicht überzeugende Antworten. Die Partei vertrete «sensible Positionen» zur Zuwanderung und zur Erbschaftssteuer. Weshalb sie klar festhalte: «Ich stehe hinter Nigel Farage.»

Neben Politik reflektiert Blue auch ihre eigene Rolle. Sie bezeichnet sich als Sexarbeiterin, die dennoch «anspruchsvoll und ziemlich elegant» sei, und sieht sich als reale Gegenfigur zur zunehmend künstlichen Onlinewelt: «Ich bin hier, ich bin echt.» Ihr Ziel sei es, die Sexarbeit zugänglicher zu machen, was ihr auch Ablehnung einbringe.

Trotz Skandalen, Sperren und Ausweisungen zieht sie eine positive Bilanz. Das vergangene Jahr sei «mein härtestes und bestes» gewesen. Für die Zukunft kündigt sie an, kreativer zu sein und «mehr zurückzugeben».

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