Es ist Spieltag in Sunderland – und das ist für viele hier so etwas wie Weihnachten und Pfingsten zusammen: eine Epiphanie des Fussballgotts. Eine neue Fussgängerbrücke führt die Fans über den Fluss Wear direkt zum «Stadium of Light». Der funkelnde Name verdankt sich allerdings keinem überirdischen, sondern einem unterirdischen Glanz: Er leitet sich von den Stirnlampen der Kumpel ab, die an der Stelle, wo heute der Fussballtempel steht, einst in den Bergwerksgruben schufteten. Neben dem Bergbau war die Stadt berühmt für ihren Hafen. Der Handel blühte. Lange ist’s her.
...