Das Labor, das im vergangenen Jahr sein Hundert-Jahre-Jubiläum feierte, macht kein Hehl aus seinen globalen Verstrickungen. Das ehemalige «Gaslabi», wie es im Volksmund hiess – damals war es noch in Wimmis beheimatet –, berichtet stolz über die Aufgaben, die es für internationale Partner übernimmt. Im Iran-Irak-Krieg (1980–1988) arbeitete es im Auftrag der Uno, später für die Internationale Atomenergie-Organisation. Heute streicht es die Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) heraus. Seit 2021 erledigt es «Aufgaben im WHO-Bio-Hub-System». Dabei übernahm es eine Pionierrolle als «erste WHO-Bio-Hub-Facility weltweit» und dient «als Drehscheibe für d ...