Robin Hood – einen wie ihn müsste man erfinden. Und man hat ihn erfunden. Nicht nur einmal, sondern tausendfach: Dutzende von Chroniken, Balladen, Theaterstücken, Verfilmungen, Spielen berichten von seinen Taten. Untaten: Fehlanzeige.
Dennoch kein klischeehafter Strahlemann in glänzender Rüstung, sondern ein tarnfarbener Outcast und Underdog. Kein Kraftprotz, sondern ein Schlaumeier: gerissen, trickreich, listig. Kein egomanischer Einzelgänger, sondern ein sozialer Gruppenmensch. Ohne seine Bande Gleichgesonnener, den «Merry Men», wäre er ein Nichts. Ohne ihn gäbe es keine «Merry Men».
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