Es wäre übertrieben zu behaupten, dass es in Schweden stets ganz friedlich zu- und herginge. Man denke bloss an die garstigen Wikinger, die mit ihren bärtigen Kesselgrinden für Angst und Schrecken sorgten. Oder man erinnere sich an den wasserstoffblonden Michel, der vielleicht aussah wie ein blonder Engel, aber im gottesfürchtigen Lönneberga mehr Unfug trieb, als es Tage gab im Jahr. Und wem das nicht Beleg genug ist, dass der vermeintlich ruhige Norden seit je ein raues Pflaster ist, der wird von Henning Mankell, dem Paten des Nordic noir, eines anderen gelehrt.
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