Der Fortgang an den Kapitalmärkten hängt zu einem wesentlichen Teil auch von der Entwicklung der Weltwirtschaft ab. Die Wachstumszahlen für das erste Quartal könnten allerdings eine falsche Wahrnehmung vermitteln. Chinas reales Bruttoinlandprodukt (BIP) legte im Vergleich zum Vorjahr real um 5,4 Prozent, das amerikanische um 2 Prozent und jenes der EU um 1,4 Prozent zu. Im ersten Quartal kam es in den Zulieferländern der USA zu einer Exportoffensive, was sich an der Zunahme der Importe der USA, die um 26 Prozent anstiegen und zu einem Allzeit-Rekordhandelsdefizit führten, ablesen lässt. Deshalb wurde das Wachstum in Europa und in Fernost wohl teilweise überzeichnet, während di ...