Das Kunsthaus Zürich wollte ihn nicht – wir treffen ihn gern. E. Randol Schoenberg ist ein liebenswürdiger, eher kleingewachsener Mann mit schalkhaften, blauen Augen. Er sieht nicht aus, als müsste man vor ihm zittern. Dennoch war er für das Kunsthaus ein zu heisses Eisen, als er anbot, dort einen Vortrag zu halten. Denn Randol «Randy» Schoenberg hat schon andere das Fürchten gelehrt. Als jüdischer Anwalt im Fall «Maria Altmann vs. Republik Österreich» zwang er den österreichischen Staat in die Knie. Mehrere berühmte Gemälde mussten an die Erbin der ursprünglichen Besitzer zurückgegeben werden (wir kommen darauf zurück). Die Vermutung liegt nahe, dass das Kunsthaus, ...