Die Flut von Weinliteratur, der sich inzwischen schon ganze Verlage widmen, die Fortschreibung eines parfümierten und geblümten Vokabulars über Wein ändern nichts an der Tatsache: Ein Wein ist ein Wein ist ein Wein, also, zunächst und grundsätzlich, eine Flüssigkeit des materiellen nutritiven Angebots. Banaler gesagt: das Produkt vergorener Trauben.
Ein Wein ist ein Wein ist ein Wein: Friedrich Dürrenmatts «Porträt eines Psychiaters», 1962.
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