Am Anfang meiner Laufbahn arbeitete ich für ein richtiges Unternehmen, eine Versicherung nämlich. Das unterscheidet mich von vielen Kollegen, die nach einem abgeschlossenen (oder abgebrochenen) Studium, manchmal auch bereits nach der Matura, geradewegs in den Journalismus einstiegen. Und ist vielleicht der Grund, weshalb ich zu den nur 24 Prozent der Medienleute in der Schweiz zähle, die sich selbst nicht als «links oder eher links» beschreiben (Quelle: ZHAW-Studie von 2023, im Vergleich dazu ist dieser Anteil in der Gesamtbevölkerung mit 66 Prozent deutlich höher.)
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