Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

DIE WELT GEHT DOCH NICHT UNTER

Vier gute Nachrichten

Anhören ( 3 min ) 1.0× +
Vier gute Nachrichten
Vier gute Nachrichten
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Es gibt Lebenneben der Bürokratie

WIRTSCHAFT. Der Basler FDP-Grossrat Luca Urgese lenkt die Aufmerksamkeit auf den Kampf gegen staatliche Bürokratie. In einer schriftlichen Anfrage an die Regierung «betreffend Netto-Null-Bürokratie für Unternehmen im Kanton Basel-Stadt» kritisiert er die wachsende Belastung der Unternehmen durch Gesetze, Verordnungen und administrative Anforderungen. Dann erinnert er an die Ankündigung des Bundesrats vom August, die wirtschaftliche Standortstärkung und den Abbau bürokratischer Hürden zur nationalen Priorität zu machen, etwa durch das Unternehmensentlastungsgesetz UEG).

Vier gute Nachrichten

Urgeses Frage kurz formuliert: Wie setzt der Basler Regierungsrat die Zielsetzungen des UEGs auf kantonaler Ebene um? Klar, der Kanton wird wohl nicht gross reagieren, aber das Problem geht so immerhin nicht vergessen.

 

Mit Weiterbildung tue ich mir Gutes

GESELLSCHAFT. Das Schicksal selber in die Hand nehmen – in der Schweiz besteht ein enger Zusammenhang zwischen Weiterbildung und Erfolg sowie Zufriedenheit im Beruf. Die jüngst publizierte Befragung des Bundesamts für Statistik zur höheren Berufsbildung zeigt, dass vier Jahre nach dem Abschluss über 40 Prozent der Absolventinnen und Absolventen eine Kaderfunktion innehaben oder der Unternehmensleitung angehören. 78 Prozent geben an, ihre beruflichen Ziele erreicht zu haben.

Die höhere Berufsbildung wirke sich in mehrfacher Hinsicht positiv aus: Je nach Art des Abschlusses berichten 54 bis 62 Prozent von einer Lohnerhöhung, 48 bis 62 Prozent geben an, mehr Verantwortung zu übernehmen, und 45 bis 55 Prozent haben anspruchsvollere Aufgaben als vorher. Allgemein zeigt sich die Mehrheit mit der beruflichen Situation zufrieden.

 

Elektrisierendes Parkett

TECHNOLOGIE. Forscher der ETH Zürich und der Forschungsanstalt Empa sind auf dem Weg zum Stromparkett. Laut deren Angaben suchte man Möglichkeiten, Parkett so zu modifizieren, dass durch die Bewegung von Menschen elektrische Spannung erzeugt wird. Es geht so: Durch mechanische Beanspruchung von Holz entsteht eine geringe elektrische Spannung durch den sogenannten piezoelektrischen Effekt. Um dies zu erreichen, wurde Rochelle-Salz, ein Nebenprodukt der Weinproduktion, in die modifizierte Holzstruktur eingebettet. Diese Verbindung bewirkt durch die Bewegung auf dem Holz elektrische Spannung.

Es winken für die künftige Praxis viele Anwendungen, von Bewegungserkennung und Überwachungsmeldungen in Gebäuden bis zur Stromproduktion auf vielfrequentierten Flächen wie Flughäfen, Bahnhöfen oder Tanzschulen.

 

Holz zum Batteriebau

WISSEN. Lignin soll nicht länger ein Nebenprodukt der Holz- und Zellstoffindustrie bleiben, das als Kuppelprodukt der Papierindustrie bisher einfach verbrannt wurde. Vielmehr soll Lignin als Bestandteil eines Natrium-Ionen-Batteriesystems in eine neue Rolle schlüpfen. Forscher des deutschen Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena verfolgen laut ihren Angaben auf diesem Weg die Herstellung von Natrium-Ionen-Batterien auf der Grundlage lokal verfügbarer und umweltfreundlicher Materialien.

Laut den Initianten soll der Biorohstoff Lignin für die negative Elektrode der Batterien genutzt werden. Man wolle in der Wertschöpfungskette auf kritische Metalle wie Lithium, Kobalt und Nickel verzichten sowie den Fluoranteil in Elektroden und Elektrolyt möglichst niedrig halten.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.