Der gelegentlich «Teflon-Mark» genannte Mark Rutte führte als Premierminister nicht weniger als vier Regierungen mit teils wechselnden Koalitionen. Die letzte, das Kabinett «Rutte IV», war eine Koalition aus seiner bürgerlich-liberalen Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD), dem Christlich-Demokratischen Appell (CDA), der linksliberalen D66 und der christlich-demokratischen Christen-Union (ChristenUnie). Es zerbrach an der Frage der Asylpolitik, die Rutte verschärfen wollte. Darauf trat das gesamte Kabinett am 7. Juli zurück. Drei Tage später erklärte Rutte, er stehe als Premier nicht mehr zur Verfügung.
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