Ballett
Traum und Wirklichkeit
Marco Goecke: «Der Nussknacker» von Pjotr I. Tschaikowsky. Theater Basel
Arme, die sich so schnell bewegen, als wären sie Flügel. Luftsprünge, bei denen die Füsse wie Fischschwänze elegant nach hinten und vorne ausschlagen. Hände als scharfe Krallen, vibrierende Lockmittel, präzise Wegweiser, mechanische Spielzeuge, lebendige Zauberstäbe. «Der Nussknacker» von Marco Goecke kommt ohne Requisiten und nostalgischen Glitzer aus. Er basiert auf dem Kunstmärchen von E. T. A. Hoffmann aus dem Jahr 1816: Die Figuren im Glasschrank der Familie Stahlbaum erwachen in der Weihnachtsnacht zum Leben. Das können die Geschwister Marie und Fritz bezeugen. Zwischen der kindlichen Imaginationskraft und der rationalen Welt der Erwachsenen vermittelt P ...

