Als Knabe erlebte Stefan Götz in Wien das schreckliche Ende des Zweiten Weltkrieges. Als junger Coiffeur wechselte er in die Schweiz und wurde mit gut zwei Dutzend Geschäften aus dem Stand zum grössten Coiffeurunternehmer im Land. Aushängeschilder waren die Salons auf dem Bürgenstock, im Zürcher «Baur au Lac» und im «Carlton Hotel» St. Moritz. Ende der sechziger Jahre baute er mit einem Partner eher nebenbei zwei Häuser in Davos, verkaufte die Wohnungen und hatte plötzlich 400.000 Franken im Sack. Es war sein Schlüsselerlebnis. Er veräusserte die Salons und legte auch im Immobiliengeschäft einen kometenhaften Aufstieg hin.
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