Die SPD hat es derzeit schwer. Der wortkarge Kanzler Olaf Scholz ist unbeliebter als jeder seiner Vorgänger, in den bundesweiten Umfragen liegt seine Partei bei 14 bis 15 Prozent. Mit 32 Prozent ist ihr die CDU/CSU unter Friedrich Merz weit enteilt. Die Wirtschaft stagniert, die Arbeitslosigkeit steigt, der Bundeshaushalt für 2024 ist noch nicht wirksam beschlossen, und bei den geplanten Einsparungen zur Einhaltung der Schuldenbremse hat sich die Regierung gehörig verheddert: Kaufprämien für E-Autos wird es nicht mehr geben, die Finanzierung der Schieneninfrastruktur hängt in der Luft, und die Bauern machen mit Traktoren vor dem Brandenburger Tor mobil gegen die Kürzung der Dies ...