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Spanisch elektrisch

Die spanische Marke Cupra (früher: Seat) bringt eine gewisse mediterrane Leichtigkeit in das Portfolio der Marken für den Massenmarkt im Volkswagenkonzern. Während Modelle von VW von einer nüchternen Klarheit geprägt sind und die Fahrzeuge von Škoda robuste Alltagstauglichkeit ausdrücken, hat ein Cupra durchaus eine Aura von Popkultur und jugendlicher Aufmüpfigkeit, was ihn von seiner Konzern-Verwandtschaft unterscheidet. Denn technisch gesehen sind viele Modelle der drei genannten Marken eng verwandt.

© KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Besucher verfolgen die Praesentation von dem Cupra Tavascan an der Auto Zuerich Messe, aufgenommen am Mittwoch, 1
© KEYSTONE / ENNIO LEANZA

Vielleicht sitze ich hier einem Marketing-Klischee auf, aber als ich kürzlich für rund zwei Wochen mit dem elektrischen SUV-Coupé Tavascan unterwegs war, kam ich mir darin angenehm jugendlich vor. Das hat womöglich auch damit zu tun, dass mein Teenager-Sohn gerade sein Zimmer mit allerlei farbigen LED-Lichtbändern ausgestattet hat. Wenn man den Raum betritt, empfängt er einem jetzt wahlweise in einer bläulich oder violett schimmernden Höhle, was eine durchaus ästhetische Inszenierung ist.

Auch beim Tavascan setzten die Designer auf das Spiel mit Licht, öffnet man das Fahrzeug mit der Fernbedienung, beginnt eine eigentliche kurze Show, bei der das beleuchtete Logo auf der Kühlerhaube, die Scheinwerfer und ein LED-Band im Kühlergrill eine Art leuchtende Orgelmelodie abspielen. Während das Auto vorne in Weiss beginnt zu strahlen, passiert am Heck ungefähr das Gleiche in Rot. Nüchtern betrachtet, ist das wirklich nur eine Show, aber ich bin einfach genug gestrickt, damit mich eine solche kleine Sequenz beim Gang in die Garage jeden Morgen von neuem begeistern kann.

Der Tavascan ist auf der Plattform aufgebaut, welche auch für die VW ID.4 und ID.5, den Audi Q4 e-tron sowie den Škoda Enyaq genutzt wird, hebt sich aber im Erscheinungsbild markant ab, was letztlich die wichtigste Qualität dieses des Cupras ist. Die markante Front, ausdrucksstarke Räder mit Kupfer-Elementen oder die geschwungene metallene Linie – ebenfalls als Kupferakzent gehalten – die an der oberen Innenseite der Türen unter dem Armaturenträger entlangläuft, sind Ausdruck gut gestalteter Dynamik.

Einmal satt gesehen und endlich in Bewegung, wird der Tavascan zum angenehmen Begleiter, der einen in aller Ruhe und mit allen Vorzügen moderner Automobiltechnologie durch den Alltag trägt. Für mehr Agilität genügt ein Druck auf die Cupra-Taste am Lenkrad, um das SUV mit rund 2,2 Tonnen Gewicht noch von einer anderen Seite zu erleben. In der Variante Inicio mit 286PS/210kW gehört ein Heckantrieb zur Ausstattung, was natürlich die Reichweite der 77-kWh-Batterie erhöht. Allrad und mehr Leistung (340 PS) gibt es bei den deutlich teureren Modellvarianten VZ, Adrenaline und Extreme. Das Cupra-Lebensgefühl aber, gibt es zum Glück schon beim Einstiegsmodell.

 

Cupra Tavascan Inicio

Motor/Antrieb: Elektromotor, Heckantrieb, 1-Gang-Getriebe; Leistung: 286 PS/210 kW; max. Drehmoment: 545 Nm; Hochvoltspeicher (Lithium-Ionen): 77 kWh; max. Ladeleistung: 135 kW (DC); Reichweite: 542–568 km (WLTP); Verbrauch: 15,1–17,4 kWh/100 km; Beschleunigung (0–100 km/h): 6,8 Sek.; Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h; Preis: Fr. 55200.–; Testwagen: 56626.–

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