New York
Nichts war so schillernd, roh, voller Sex wie der R ’n’ B der 1990er, frühen 2000er Jahre. 50 Cent sang Lieder wie «Candy Shop», darin phallisch anzügliche Zeilen wie «I’ll let you lick the lollipop / Go ’head, girl, don’t you stop / Keep goin’ ’til you hit the spot». Nicht ganz so junge pimp-artige Gangstersänger hatten junge schwarze Freundinnen, besangen Stringtangas, Brüste, Pos, gespreizte Beine, nannten Frauen little girl, bitch, whore. Und die Frauen kamen mit, machten mit. Was sie dachten, wusste niemand. In dieser Zeit stieg Sean Combs, erst Puff Daddy, dann Love, dann P. Diddy genannt, zum mächtigsten Produzenten des R ’n’ B auf, schu ...