Staub wirbelt über die ausgetrockneten Felder von Surcin, wenige Kilometer westlich von Belgrad. Der Wind trägt den Geruch von frischem Beton und Diesel über die Baustelle. Lastwagen rollen im Minutentakt über provisorische Zufahrtsstrassen und fräsen tiefe Spuren in den Boden. Bagger schwenken ihre langen Arme, Betonmischer füllen Fundamente mit grauen Strömen, Arbeiter rufen einander über den Lärm hinweg Anweisungen zu. Kräne heben Stahlträger über ein Gelände, das sich Woche für Woche verändert. Wo vor kurzem noch Äcker waren, wächst eine neue Stadt aus dem Boden – Serbiens Sprungbrett in die Zukunft. Die Weltwoche wurde vom Veranstalter der Expo 2027 im März auf ...