Gebannt hängt mein Neffe vor dem iPad, zumindest scheint es so, er schaut ein Youtube-Video, aus dem Nebenzimmer schallen Wortfetzen, gesprochen von einem Mann mit Froschstimme, dabei ist unklar, ob dieser jemanden imitiert oder wirklich so redet: «There is negativity in this classroom. Negativity is not creativity.» (Die Stimmung im Klassenzimmer ist negativ. Negativ ist nicht kreativ.) Zehnmal hört er den Satz, spult immer wieder zurück. Warum, ist unklar. In einem anderen Zimmer übt meine Tochter mit ihrer Freundin Tanzschritte, auf dem Screen ruft eine Frau Anweisungen zu dem Lied «Espresso» von Sabrina Carpenter.
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