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Schlag auf Schlag in die Geschichte

Die schönsten Golfplätze sind die alten Golfplätze, weil auf den Fairways und Greens noch der Geist der Gründerjahre weht. Eine Reise durch die ältesten Plätze – von Schottland über Frankreich und die Schweiz bis nach Japan und Australien.

Erfunden haben es unter dem Namen «kolv» zwar die Niederländer, wie auch die «Encyclopædia Britannica» inzwischen zähneknirschend zugeben muss. Aber zum Breitensport wurde Golf dann erst auf der britischen Insel, ab dem 16. Jahrhundert zunächst in Schottland, etwas später auch in England.

Fabian Gattlen
Historisches Gras unter den Füssen: Engadine Golf Club, mit Blick in die Bündner Alpen, wo der grüne Sport in der Schweiz begann.
Fabian Gattlen

Alte Plätze sind oft kürzer und schmaler als all diese neuzeitlichen Autobahnplätze.

Der wichtigste Faktor für die weltweite Popularisierung des Golfsports war die kolonialistische Mentalität des British Empire. Wo die Briten militärische Eroberungen, dann Geschäfte und dann auch zunehmend Ferien machten, mussten Golfplätze her. Oft gab es daneben auch einen Pferderennplatz, damit es für die wettverrückten Briten nicht nur beim Golf um einen Wetteinsatz ging.

Der erste Golfplatz ausserhalb des British Empire entstand 1820 im indischen Bangalore, das die britischen Kolonialisten blutig erobert hatten. Friedlicher kam es zur Gründung des ersten Golfplatzes in Kontinentaleuropa. Dieser entstand im Jahr 1856 im französischen Pau unweit der spanischen Grenze.

Das Schöne an all den alten Plätzen ist ihr traditioneller Auftritt. Oft sind sie kürzer und schmaler als all diese neuzeitlichen Autobahnplätze. Bei ihrer Gründung wurde noch mit kleinen Holzschlägern abgeschlagen und nicht mit diesen riesigen Drivern aus Titan und Carbon, mit denen heutige Golfer anrücken.

Aber die engen, alten Plätze von damals leisten listigen Widerstand gegen moderne Golfer. Die modernen Golfer wundern sich dann, wie oft ihr Ball seitwärts im Gebüsch oder im Wasser landet. Das ist die Rache der Tradition.

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