Dass Robert Fico nicht immer klug entscheidet, zeigte sich 1986, als er in die damalige Kommunistische Partei eintrat. Der Sohn von Eltern aus einfachen Verhältnissen mag sich davon Karrierevorteile erhofft haben. Dass der Kommunismus bald Vergangenheit sein würde, ahnte er wohl nicht. Nach der Wende wurde er Mitglied der postkommunistischen Linkspartei SDL, für die er 1992 ins Parlament einzog. Dort brachte er es bis zum Vizevorsitzenden, bevor er 1999 austrat: Er wollte mehr, aber die Partei liess ihn nicht.
Strategie des starken Staats: Parteigrü ...