In der Weltwoche lesen Sie heute, was morgen passiert. Diesen Satz könnte man auch auf einen Artikel über die mit Schweizer Steuergeldern alimentierten Oppositionsgruppen in Serbien anwenden. Unter dem Titel «Operation ‹Regimewechsel›» berichteten wir Ende Februar über ein von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) gemeinsam mit USAID finanziertes Millionenprojekt, bei dem der Verdacht besteht, dass sich die Schweiz unter dem Deckmantel der Entwicklungshilfe in fremde Händel einmischt. Inzwischen sind die Strassenproteste gegen die gewählte Regierung von Präsident Aleksandar Vucic so stark geworden, dass eine Frankfurter Allgemeine Zeitung unverhohlen ford ...