Es ist der letzte pädagogische Schrei – und er sorgt für einen Aufschrei bei Eltern: der sogenannte spielzeugfreie Kindergarten. Im Rahmen der «Suchtprävention» wird dabei der Unterricht über längere Zeit radikal umgekrempelt. Während acht bis zehn Wochen werden die Spielsachen weggeräumt, und die Lehrkräfte überlassen die Kinder mehr oder weniger sich selbst. Sie greifen nur ein, wenn – überspitzt gesagt – Mord und Totschlag droht.
«Es wirkt»: aus dem «Struwwelpeter».
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