Er lebte, was er schrieb, und was er schrieb, war voll von Leben.
Es gibt wohl keinen Schriftsteller oder Rockstar, der so eine Biografie vorweisen kann und sie dann noch dermassen packend niederschrieb, dass einem phasenweise der Atem stockt.
Geboren 1891, «ein Tag zu spät, um ein Weihnachtsgeschenk zu sein», wuchs er im «Shithole» New York, wie er es nannte, in purer Armut auf. In Brooklyn gab es Hunger, Erniedrigung, Schläge, Hoffnungslosigkeit. Nichts als Elend. Bei einem Freund entdeckte er, dass Mütter ihre Kinder in die Arme nehmen. Das war ihm fremd. Unzählige Male lief er als Jugendlicher mit einem leeren Magen über die Brooklyn Bridge, um einen Aushilfsjo ...