Budapest
Nach dem überraschenden Rücktritt der ungarischen Staatspräsidentin Katalin Novák beruhigen sich im politisch aufgeheizten Ungarn die Gemüter langsam wieder. Am 26. Februar wählte die Nationalversammlung den Präsidenten des Verfassungsgerichts, Tamás Sulyok, zum Staatsoberhaupt. Ministerpräsident Viktor Orbán betonte, dass bei der Kandidatenwahl die Erfahrung, die Sachkunde in Verfassungs- und Rechtsfragen sowie das Wissen um politische Institutionen und die internationale Aufstellung eine Rolle gespielt hätten. Beobachter sehen dies auch als ein Zeichen des enormen Stellenwertes der Rechtsstaatlichkeit im Lande.
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