Er war sechs, als ihm der Vater, ein renommierter Fotoreporter bei der mailändischen Tageszeitung Corriere della Sera, seine erste Kamera schenkte. Mit 21 überzeugte er in der Fotoklasse der Zürcher Kunstgewerbeschule mit seinen Bildern und Ideen so nachhaltig, dass er einen der raren Studienplätze erhielt, obwohl er kein Deutsch sprach. Dazu ist zu ergänzen, dass Toscani weitaus rasanter und visionärer über Fotografie redete, als die meisten Menschen denken können. Schon kurz nach Ende der Ausbildung wurde er in New York ein gesuchter Modefotograf.
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