Die Lage im Gaza-Krieg ist verheerend, das Leid auf beiden Seiten kaum zu fassen. Militärisch ist die vormals regierende Terrororganisation Hamas geschlagen. Auf direkte oder indirekte Unterstützung durch die Hisbollah im Libanon oder das Mullah-Regime im Iran kann sie nicht mehr zählen. Nun gilt es, tragfähige Perspektiven für Gaza und seine Nachbarn zu entwickeln. Der Einwand, angesichts von herrschendem Fanatismus, Zerstörung und Chaos sei es zu früh, um über die Nachkriegsordnung nachzudenken, zieht nicht. Positive Zukunftsmodelle und -erwartungen sind entscheidend für die Überwindung des gegenwärtigen Schreckens.
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