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Neuheiten der Saison

Das Töffjahr 2025 bringt eine Flut von neuen Modellen. Neben vielen Anpassungen an die Abgasnormen fallen die Innovationen in der Einsteigerklasse und bei den Elektro-Bikes auf.

Viele Hersteller nehmen im Modelljahr 2025 die Anpassungen an die neu vorgeschriebene Abgasnorm Euro 5+ als Anlass für Aufwertungen. Besonders viel Aufmerksamkeit wird der Einsteigerklasse bis 35 kW (48 PS) gewidmet. Dort ist die Zahl neuer und attraktiver Modelle besonders gross. Elektrofans dürfen sich ebenso über neue Bikes freuen. Diese sind hauptsächlich in Nischen und der urbanen Mobilität angesiedelt. Die (nicht vollständige) Übersicht zu ausgewählten Motorrädern des Jahres 2025.

Nostalgie mit Schale: BMW R12 S.

 

Elektro

Honda CUV e _ Punktgenau auf die Bedürfnisse von urbanen Menschen hin entwickelt, protzt der Elektroroller von Honda nicht mit Superlativen. Für den Stadtverkehr sind die Merkmale allerdings absolut ausreichend: 70 Kilometer Reichweite und eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h genügen hier vollkommen. Dass die Waage zudem nur auf 120 Kilo hochschnellt, ist ein weiterer Vorteil. Die Batterien sind als sogenannte MPPs (Mobility Packs) ausgeführt, die in Windeseile gewechselt und an der Haushaltssteckdose geladen werden können. Als Anzeige dient ein grosses TFT-Display mit voller Konnektivität.

LiveWire S2 Alpinista _ LiveWire, die Elektromarke von Harley, schickt mit der Alpinista eine weitere Variante ihrer S2-Plattform ins Rennen. Sie bietet dank extrem hohem Drehmoment aus dem Stand herausragende Fahrleistungen, die dank sportlichen Komponenten auch ausgenutzt werden können. LiveWire wirbt notabene mit der grossen Schräglagenfreiheit. Natürlich ist auch hier die volle Konnektivität des TFT-Displays gegeben inklusive Navigation und over the air-Updates. Gefahren werden darf sie schon ab achtzehn – mit dem Führerschein A-.

 

Verbrenner

Aprilia Tuono 457 _ In die Lücke zwischen der 125er- und der 660er-Schwester platziert Aprilia die Tuono 457. Sie passt in die Führerscheinkategorie A-, leistet ihr Reihenzweizylinder doch haargenau die 47,6 PS, die maximal erlaubt sind. Auf Ausstattungs-Goodies muss auch in dieser Klasse nicht verzichtet werden: Ein Alurahmen, drei Fahrmodi, vorne 320er-Doppelscheibenbremse mit ABS und Traktionskontrolle sind Serie, einen Quickshifter gibt’s gegen Aufpreis. Das relativ grosse TFT-Display wird über hinterleuchtete Bedienknöpfe gesteuert.

Aprilia Tuareg 660 Rally _ Die Tuareg 660 gibt es schon etwas länger, die Rally-Variante ist neu. Sie schleppt ganze fünf Kilo weniger mit sich herum und ist noch konsequenter auf Offroad ausgelegt, stammt sie doch direkt von der Wettbewerbs-Tuareg ab, die das ECO-Race in Afrika gewann. Mit dem hohen Schutzblech und dem Heavy-Duty-Motorschutz sieht sie zudem auch voll nach Rally aus. Mit dem Aussehen ist es aber nicht getan: Die Sitzposition wurde um 20 Millimeter angehoben, der Lenker darauf angepasst; besseres Fahrgefühl im Gelände vermitteln die linearen Federn.

BMW R12 S _ Beim Anblick dieses Töffs dürfte manch gestandener Biker feuchte Augen bekommen, ist er doch der legendären R90S wie aus dem Gesicht geschnitten. Als Hommage an ebendiese Maschine ist die R12 S auch gedacht. Ihre Basis ist die BMW R12 nineT, aber sie kombiniert die dort mögliche elektronische Vollausstattung mit Speichenrädern, einigen Spezialteilen sowie einer lenkerfesten Halbschale.

BMW R 1300 GS Adventure _ Wem die GS nicht genug ist, der greift zur Adventure-Ausführung – aus Komfortgründen und wegen des 30-Liter-Tanks. In Sachen Ausstattung mischt sie zudem ganz an der Spitze mit: Es gibt kaum eine Errungenschaft bei modernen Motorrädern, die sich nicht an ihr finden würde. Das Drehmoment von 149 Nm des Boxers walzt alle Aufgaben mit einem Dreh am Gasgriff weg.

Ducati Panigale V4 _ Nur weil sie gleich heisst wie zuvor, bedeutet das nicht, dass hier nicht tiefgreifend Hand angelegt wurde. Mit dem Ziel der maximalen Performance auf der Rennstrecke opferte Ducati sogar die Einarmschwinge, weil die neue Zweiarmschwinge leichter ist. Selbstverständlich wurde auch an der Elektronik gefeilt, was schnelle Rundenzeiten auf der Rennstrecke erleichtert.

Honda GB350 S _ Die günstigen Alleskönner werden manchmal leicht übersehen, deshalb hat Honda der GB350 S ein sehr reizvolles Äusseres verpasst. Doch die Schönheit liefert gehörig ab: Mit mageren 2,5 Litern Verbrauch und auch ansonsten lächerlichen Betriebskosten weiss der 21 PS starke, luftgekühlte Einzylinder ebenso zu überzeugen wie auch mit einem günstigen Einstandspreis von Fr. 4890.–.

Honda CB 1000 Hornet SP _ Von der erst seit kurzem erhältlichen Honda CB 1000 Hornet gibt es für dieses Jahr auch eine edle SP-Version. Diese wartet mit sportlichen Komponenten auf, die so am Basismodell nicht zu finden sind: Gebremst wird mit den bekannt potenten Stylema-Zangen von Brembo, an der Hinterachse tut ein Öhlins-Dämpfer Dienst.

Indian Scout Sixty Classic & Bobber _ Mit einem auf 1000 Kubik verkleinerten V2 der Scout Sixty wird der Einstieg zu den «Rothäuten» zugänglicher und günstiger. Trotzdem bleiben standfeste 85 PS übrig, die dafür in einer besonders umgänglichen Leistungsentfaltung präsentiert werden.

Kawasaki Z900 _ Die äusserst beliebte und bislang ziemlich puristisch ausgestattete Z900 erhält dieses Jahr die volle Dosis Elektronik, inklusive Navifunktion und schräglagensensitiv arbeitender Sicherheits-Features. Über das neue TFT-Display kann alles überwacht und justiert werden.

Kawasaki W230 & Meguro S1 _ Die beiden klassisch gezeichneten Bikes unterscheiden sich nur optisch am Tank und am Sattel, die ganze Technik teilen sie sich. Dank 18 PS bei bloss 143 Kilo Leergewicht ist Mitschwimmen im Verkehr problemlos möglich. Eine tiefe Sitzposition sorgt für beste Zugänglichkeit.

KTM 1390 Super Adventure S EVO _ Einmal alles, mit Scharf! Was es bei der 1390 Super Adventure S EVO nicht gibt, ist noch nicht erfunden oder nicht serienreif. Als letzter Schrei ist für dieses Modell das automatisierte Schaltgetriebe AMT lieferbar. Damit kann manuell, aber auch vollautomatisch geschaltet werden. Der dicke V2 leistet mittlerweile wilde 173 PS.

Suzuki DR-Z 4S & SM _ Schon früher hatte Suzuki legendäre Einzylinder im Programm. Umso erfreulicher, dass jetzt wieder ein Single angeboten wird. Die DR-Z4 kommt als S (Enduro) und SM (Supermoto). Mittels Hightech kitzelt Suzuki muntere und standfeste 38 Pferde aus dem 400er-Einzylinder, die mit den 151 Kilo (Enduro) Leergewicht leichtes Spiel haben dürften. Bei der Supermoto DR-Z4SM sind die Federwege um zwanzig Millimeter gekürzt und Strassenräder montiert.

Triumph Tiger Sport 800 _ Sie verkörpert das Mittelklasse-SUV unter den Töffs: Die Tiger Sport 800 vereint kompakte Abmessungen mit 115 munteren PS aus einem 800er-Dreizylinder und spielerischem Handling. Voll auf der Höhe der Zeit ist die Elektronik, da sie schräglagensensitiv arbeitet und feinfühlig regelt.

Yamaha MT-07 _ Was Yamaha mit der neuen MT-07 auf den Markt bringt, ist tatsächlich nicht von schlechten Eltern: Der Dauerbrenner erhält optional ein Automatikgetriebe, und das in der Einstiegsklasse! Das könnte sich zu einem wichtigen Kaufargument entwickeln, wenn der Trend wie bei den Autos verläuft. Daneben bringt eine neue Motorenelektronik jetzt Fahrmodi, Traktionskontrolle und Tempomat.

Yamaha R9 _ Endlich ist sie da, die Sportlerin R9 mit dem famosen 900er-Dreizylinder. Hier leistet dieser 119 PS. Trotzdem ist die R9 mehr als eine verkleidete MT-09: Die Elektronik entspricht dem höchstmöglichen Stand und wurde aus dem Topmodell R1 abgeleitet, was tolle Funktionen auf Strasse und Rennstrecke verspricht. Der für die R9 neu konstruierte Deltabox-Alurahmen schliesslich weckt Erinnerungen an die Blütezeit der Supersportler.

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