Popmusik wurde vor allem von Männern geschaffen, aber oft von weiblichen Musen inspiriert. Manchmal kennen wir ihre Namen: Pattie Boyd holte aus George Harrison «Something» und aus Eric Clapton «Layla» heraus. Öfter sind sie namenlos, doch nicht weniger einflussreich: Das «Wild Thing» der Troggs hört sich nach grossem Spass an. Noch öfter sind es Groupies, die zu ein paar Stunden Geilheit und lebenslangen Tantiemen inspirierten. Musen zeichnen sich mehr durch das aus, was sie sind, als das, was sie tun. Zuweilen haben sie richtige Berufe – Model, Lehrerin, Zimmermädchen –, aber diese werden eher wie Fetische behandelt als wie gute, ehrliche Arbeit. Manchmal freilich wird ...