184.044 Stimmen wurden bei der inzwischen sechsten öffentlichen Wahl zum «Vogel des Jahres» 2026 in Deutschland abgegeben – so viele wie niemals zuvor. Das Rebhuhn setzte sich mit 44,5 Prozent deutlich gegen die Amsel (26,6 Prozent) und andere Artgenossen durch. Das Ergebnis ist ein Triumph für den siegreichen Vogel, zugleich aber auch ein Alarmruf, denn die Bestände der einst häufigen Art sind seit den 1980er Jahren um fast 90 Prozent zurückgegangen. Das Tier findet durch die Intensivierung der Landwirtschaft, Monokulturen und den verstärkten Einsatz von Pestiziden zu wenige Nistplätze und kaum Nahrung. Seine Existenz ist gefährdet.
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