Es ist Sommer in der russischen Hauptstadt. Die eigentliche Ferienzeit beginnt zwar erst im August, doch die Abende verbreiten bereits jene flimmernde Leichtigkeit. Auf den einschlägigen Flanierstrassen hinter dem Bolschoi-Theater drängt sich das Publikum. Viele Restaurants haben draussen gestuhlt, sie sind voll. Die Architektur in diesem Quartier unweit des prächtigen Moskauer Stadthauses ist sehr schmuck, romantisch, zweigeschossige klassische, angesichts der Stalin-Bauten entlang der Boulevards fast herzig wirkende Häuser mit schönen Stuckaturen bilden die Kulisse. Nur ein paar hundert Meter entfernt neben einem italienisch anmutenden Springbrunnen ragt das Denkmal von Alexande ...