UNRWA-Chef Philippe Lazzarini steht mit dem Rücken zur Wand. Das Uno-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge ist im wahrsten Sinne des Wortes unter Beschuss: Viele Mitarbeiter der Organisation sind dem Krieg zum Opfer gefallen. Das Hilfswerk steht im Gazastreifen, wo gerade 1,8 Millionen Menschen um ihr Überleben kämpfen, vor einer Herkulesaufgabe. Mit der Weltwoche sprach Lazzarini über die humanitäre Situation im Nahen Osten, die Vorwürfe der Hamas-Komplizenschaft, die Macht der Israel-Lobby und die Rolle der Schweiz im Israel-Palästina-Konflikt.
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