Roy Lichtenstein, Whaam!, 1963 – Lange ist es her, sicher gute 2500 Jahre ungefähr, da hielt ein Mann, der Thrasymachos hiess, Reden auf dem Marktplatz in Athen. Ein Sophist war er, ein Mann der Redekunst, dem es wichtiger war, zu überzeugen, denn die Wahrheit zu finden, was schon damals ein Fluidum der Moderne gab. Sein Satz, der die Zeiten überdauerte und als Gebrauchsanweisung für Staaten und deren Präsidenten als Leitfaden ihres Handelns herbeigezogen wurde, lautete: «Gerechtigkeit ist nichts anderes als der Vorteil des Stärkeren.» Das Recht des Stärkeren also.
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