Zeruya Shalev beschreibt in einem ihrer jüngsten Romane eine Frau, die einen Terroranschlag überlebt und wie dieser ihr Leben prägt. Die 64-jährige Autorin, deren Bücher wie «Liebesleben» und «Späte Familie» in 27 Sprachen übersetzt wurden, zog nach einem Terroranschlag, bei dem sie verletzt wurde, von Jerusalem nach Haifa – in der Hoffnung, dort weniger mit Terror konfrontiert zu sein. Die Autorin wollte in einem etwas spannungsfreieren Umfeld leben, sagt sie im Zoom-Gespräch mit der Weltwoche. Sie habe trotz der beispiellosen Gewalt die Hoffnung auf eine Annäherung zwischen jüdischen und arabischen Gemässigten nicht aufgegeben, sagt sie.
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