Wäre das Leben der Tochter von Marlene Dietrich auf vier Wörter zu verknappen, könnten diese lauten: «Der Preis der Grossartigkeit». Wobei die Mutter die Grossartige war und Maria dafür bezahlte.
Die Tochter des deutschen Hollywoodstars der 1930er bis 1950er Jahre und Rudolf Siebers, eines Regieassistenten, dem die Dietrich eine ihrer ersten Rollen verdankte, war Magd und Adjutantin der Mutter (New York Times). «Das Kind», wie Marlene sie nannte, wuchs auf dem Gelände der Paramount-Filmstudios auf und durfte nicht zur Schule, mit zwölf soll sie erstmals andere Kinder kennengelernt haben, an Judy Garlands Geburtstagsparty (ihre Altersangaben sind vage, Maria Riva fand er ...