Wo Bäche im Winter eisfrei bleiben oder das Eis auf Seen klar ist wie Glas, kann man sie sehen: Karpfen, Flussbarsche, Rotfedern und viele andere. Manche von ihnen driften mit zeitlupenhaft trägen Flossenschlägen durchs Wasser. Andere liegen reglos am Grund. Aale und Welse graben sich in den Bodenschlamm ein, bis nur noch der Kopf herausschaut. Junge Bachforellen suchen sich schon im Spätherbst einen geeigneten Stein, in dessen Strömungsschatten sie mit sparsamen Flossenschlägen die Stellung halten; werden sie nicht gestört, bewegen sie sich bis zum Frühjahr nicht von ihrem Platz weg. Nur wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass sich bei den fast reglosen Tieren hin und wiede ...