Der Superlativ ist inflationäres Wortgut, mit dessen Gebrauch sich sparsam umzugehen empfiehlt. Ist die Rede von Niall Ferguson, kommt man allerdings schwer darum herum. «Ferguson ist ein Aussenseiter aus Oxford, der viel zu jung, erfolgreich und rechts orientiert ist, um die einhellige Zustimmung seiner Kollegen zu geniessen», notierte der Telegraph. Das war vor 23 Jahren. Ein gutes Dutzend Bücher später steht der konservative Historiker im ersten Rang zeitgenössischer Denker.
«Achse des bösen Willens»: Zeitdiagnostiker Ferguson.
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