Jazz
Magie der Verwandlung
Sullivan Fortner: Solo Game. Artwork Records, ARTR005CD (2 CDs)
Dieses Doppelalbum ist eine Art Hommage zu Lebzeiten und auch in manch anderer Hinsicht eine Besonderheit. Es beginnt damit, dass Sullivan Fortner auf dem Cover von «Solo Game» verkehrt herum abgebildet ist. Der 1986 in New Orleans geborene Pianist (sein Album «Southern Nights» war vor einem Jahr Thema dieser Kolumne) lebt seit seinem Studium in New York und war ein Schüler von Fred Hersch, dann dessen Protegé und schliesslich hochgeschätzter Partner. Hersch, der auch dessen jüngstes Doppelalbum produzierte, hält Fortner für «einen der derzeit weltweit besten Pianisten» überhaupt. Dass das keine der in liner notes üblichen PR-Übertreibungen ist, beweist der Umstan ...

