Hierzulande nennt man das Hochdienen in der Politik «Ochsentour». Die Bürger steigen ein als Stimmenzähler in der Gemeinde, mausern sich mit Glück und viel Geduld zum Gemeinderat, mit noch mehr Glück und Tausenden an Arbeitsstunden zum Kantonsrat. Mit genügend Ehrgeiz und einer Portion Opportunismus schafft man es nach Jahren vielleicht auf eine Nationalratsliste. Bei der SP ist es möglich, diesen Sprung im Schnellzugstempo zu schaffen. Man muss hierzu lediglich Secondo, weiblich oder transgender sein. Politerfahrung: nebensächlich. Und wer es auf der Ochsentour schliesslich in den National- oder Regierungsrat schafft, bleibt de facto Politiker der Ferner-liefen-Kategorie. ...