Als ich den Namen Blaise Metreweli (er stammt aus dem Georgischen) zum ersten Mal in Zusammenhang mit unseren intelligence services – also dem, was man früher mal Spionagedienst nannte – hörte, dachte ich an namenbedingten Determinismus, das heisst, dass Leute sich zu Berufen oder Tätigkeiten hingezogen fühlen, die zu ihren Namen passen. Zunächst denkt man an ein Bond-Girl – und an Modesty Blaise, die Comicfigur aus den Sechzigern, die als verführerische weibliche Version von James Bond geschaffen wurde. Doch da wir im 21. Jahrhundert leben, ist sie eher ein Bond-Boss, respektive der erste weibliche Chef des MI6: Sie wird die «C» genannte Position ab Oktober bekleiden. ...