Mit dem Medienpublizisten, Buchautor, Kunstförderer und Pionier des christlich-jüdischen Heimatbewusstseins im Aargau verstarb in Badens Kantonsspital ein Jahrhundertzeuge des kulturellen Lebens in der Schweiz. Beruflich erwarb sich Oppenheim Verdienste im Management von Radio und Fernsehen (heute SRF), in das er 1971 als einer der höchsten Nachrichtenoffiziere (zuletzt Oberst) der Schweizer Armee an die Spitze des Ressorts Kultur des Schweizer Fernsehens berufen wurde. Dafür hatte er sich unter anderem als Produzent der zwölfteiligen Dokumentarserie «Die Schweiz im Krieg» (1973) qualifiziert.
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