Vor kurzem scheiterte eine Novellierung des Pandemievertrags, der zu einer erheblichen Machtausweitung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geführt hätte, am Widerstand der Mitgliedstaaten. Das Vertragswerk kommt in den nächsten Monaten jedoch erneut auf den Tagesplan. WHO-Generalsekretär Tedros Adhanom Ghebreyesus fuhr bereits öffentlich grosse Geschütze gegen «Impfgegner» auf. Impfstoffe wirkten, Wissenschaft und Evidenz seien auf seiner Seite, verkündete er: «Es ist an der Zeit, Impfgegner aggressiver zurückzudrängen.» Wohlgemerkt: noch aggressiver als durch Stigmatisierung, Ausgrenzung, Jobverlust?
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