Kürzlich las ich in einer Zeitung, Paare, die in Swingerklubs gingen, seien «sexuell aufgeschlossen». Genauso gut könnte man sagen, dass Leute, die aus Supermarktprospekten Rabattgutscheine ausschneiden, «finanziell aufgeschlossen» seien. «Aufgeschlossen» ist einfach ein anderes Wort für «geizig», um nicht zu sagen für «kaufkraftschwach». Der Eintrittspreis in Schweizer Swingerklubs beträgt für Paare durchschnittlich etwa sechzig Franken, Badetuch inklusive. Das sind lausige dreissig Franken pro Nase (oder vielleicht besser pro Glied und Vagina). Das sind Discountpreise: So billig ist Sex nicht einmal auf dem Drogenstrich in Los Angeles, denn dort bekommt man für ...