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Kompendium des Menschseins
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Kompendium des Menschseins

Die griechischen Mythen sind zeitlos. Nun werden sie neu und zeitgemäss erzählt. Altbekanntes, das viele Überraschungen birgt.

Sarah Iles Johnston: Von Göttern und Menschen. Die griechischen Mythen neu erzählt. Illustrationen von Tristan Johnston. C. H. Beck. 585 S., Fr. 49.90

Eigentlich haben die Götter der alten Griechen einen guten Ruf. Lebenslustig und fidel sind sie. Menschlich, ja mitunter allzu menschlich vergnügen sie sich auf dem Olymp bei üppigen Banketten, auf denen Nektar und Ambrosia in Strömen fliessen. Ihre Sexualmoral ist locker, und zumindest die männlichen Götter vernaschen gerne auch mal ein schönes Menschenkind, das ihre Lust erregt. Chauvis eben. Getoppt wird das Paket von Superkräften, bei denen Hulk, Captain America, Spiderman und die anderen Helden des Marvel-Universums vor Neid erblassen würden. Sogar die LGBTQ-Gemeinde käme ins Staunen: Inzest, Zoo-, Nekro- und Pädophilie sind schliesslich noch immer nicht Teil ihr ...
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