Die letzte Meile ist ein Begriff, der in der Logistik eine zentrale Rolle spielt. Damit wird der abschliessende Teil eines Transports bezeichnet, der häufig an der Haustür des Kunden endet. Dieser Abschnitt beschäftigt Entwickler, Logistiker und Transporteure stark, er gilt als teuerster, kompliziertester und unberechenbarster Teil der Lieferkette. Grund dafür sind unter anderem Behinderungen des Autoverkehrs durch städtische Massnahmen bei gleichzeitig steigendem Warenvolumen. Deshalb werden dringend innovative Lösungen gesucht, sie reichen von elektronischen Paketausgabestellen, der softwaregestützten Routenoptimierung bis zu Lieferdrohnen oder autonomen Fahrzeugen, die Pakete oder Einkäufe ausliefern sollen, ohne dass ein Mensch am Steuer sitzt.
William Crozes @ Continental Productions
Vieles bleibt dabei allerdings noch Science-Fiction, während naheliegende Lösungen durchaus verfügbar sind. So setzt der französische Fahrzeughersteller Citroën auf Autos der Kategorie «klein und kompakt» als Lösungsansatz für die letzte Meile oder kleinere Geschäftsideen. Bei Citroën sind innovative, überraschende Lösungen gewissermassen Teil der Markengeschichte, zu erwähnen sind die 1954 eingeführte hydropneumatische Federung oder das im Jahr darauf eingeführte erste Serienauto mit Scheibenbremsen. Hier allerdings geht es nicht um technisches Raffinement, sondern vielmehr um die wichtige Frage der richtigen Grösse, die im urbanen Verkehrsdschungel durchaus von Bedeutung ist.
Bei Citroën sind innovative, überraschende Lösungen Teil der Markengeschichte.
Vor kurzem hat Citroën deshalb seinen beliebten Kleinwagen ë-C3 als Van vorgestellt, ein kompakter Lastenträger mit zwei Sitzen und einer Zulassung als Nutzfahrzeug, was beispielsweise Vorteile bei der Besteuerung bringt. Der Citroën ë-C3 Van wird, wie der Name vermuten lässt, elektrisch von einem 83 kW (113 PS) starken Elektromotor angetrieben, der eine Höchstgeschwindigkeit von 132 km/h ermöglicht. Mit seiner 44 kWh grossen Batterie bietet er eine Reichweite von bis zu 323 Kilometern nach WLTP. Die serienmässige 100-kW-Gleichstrom-Schnellladefunktion ermöglicht das Aufladen von 20 auf 80 Prozent der Kapazität in 26 Minuten. Das Standard-AC-Aufladen von 20 auf 80 Prozent dauert rund vier Stunden bei einer Leistung von 7 kW oder zwei Stunden und fünfzig Minuten mit dem etwas schnelleren, optionalen 11-kW-Onboard-Charger.
Zum praktischen Lieferhelfer wird er, weil anstelle einer zweiten Sitzreihe eine Trennwand und ein Gepäcktrenngitter eingebaut wurden. So entsteht hinter der ersten Sitzreihe eine Fläche von 1130 Millimetern Länge, 1006 Millimetern Breite und 935 Millimetern Höhe, geteilt durch eine horizontale Ablage. Daraus ergibt sich ein Laderaumvolumen von 730 Litern unterhalb der Ablage und bis zu 1220 Litern bei Ladung bis unter das Dach.
Lieferwagen mit PKW-Optik
Zugeladen werden können bis zu 302 Kilogramm, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 1745 Kilogramm. Das ist ausreichend Platz für die Bedürfnisse eines Handwerkers im Ein-Mann-Betrieb, die Besitzerin eines Blumenladens auf dem Weg zur Heimlieferung für ihre Kunden oder viele andere Arten von Lieferdiensten.
Der Citroën ë-C3 Van ist eine gelungene Mischung mit der Optik eines modernen PKW und den praktischen Aspekten eines kleinen Lieferwagens. Zur umfangreichen Ausstattungsvariante Plus gehören ein Head-up-Display, LED-Lichter, USB-C-Anschlüsse, ein grosses Display und ein Multimediasystem mit Integration von Apple Car Play und Android Auto. Auch ein Sicherheitspaket ist serienmässig dabei, es umfasst für den Stadtverkehr wichtige Funktionen wie einen aktiven Notbremsassistenten, einen aktiven Spurhalteassistenten, Verkehrszeichenerkennung sowie einen Aufmerksamkeitsassistenten.
Während der Citroën ë-C3 eine clevere Lösung für eine Herausforderung der Zeit darstellt, ist der Berlingo-Kastenwagen eine bewährte Antwort auf dieselbe Frage. Citroën hat sein traditionelles Line-up an leichten Nutzfahrzeugen erneuert, dem Berlingo kommt dabei in der «Kategorie kompakt» eine wichtige Rolle zu. Er wurde 1996 als Pionier der Hochdachkombis eingeführt und hat dieses Segment begründet. Die Kombination aus Kompaktwagen und viel Stauraum sowie die Ausführung als Familienvan oder eben als Kastenwagen erklären die besondere Stellung des Berlingo im Citroën-Fuhrpark.
Komfort als Schlüssel
Mit der jüngsten Evolutionsstufe des Bestsellers wurde der Berlingo stilistisch an die neue Designsprache der Marke angepasst. Der kleine Transporter wirkt jetzt robust und dynamisch zugleich. Wichtige Änderungen finden sich aber nicht nur aussen – etwa bei der neu gestalteten Front –, sondern auch bei inneren Qualitäten. So sind für den Berlingo die Advanced-Comfort-Sitze erhältlich, eine Spezialität von Citroën. Geschätzt werden sie von allen, die aus beruflichen Gründen viel Zeit im Auto verbringen. Die Sitze zeichnen sich aus durch eine ausgeklügelte Architektur mit speziellen Seitenstützen und einer Umhüllung mit besonders hochwertigem Stoff und Schaumstoff.
Die Sitze zeichnen sich aus durch eine ausgeklügelte Architektur mit speziellen Seitenstützen.
Komfort für den Benutzer sieht man beim Hersteller aus Frankreich als Schlüssel zu grosser professioneller Leistung. In diese Kategorie fallen beim Berlingo-Kastenwagen auch technische Lösungen wie ein neues Infotainmentsystem mit 10-Zoll-Bildschirm und Smartphone-Integration, moderne Assistenzsysteme wie eine adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-and-Go oder Kameras, die Bilder auf den digitalen Rückspiegel projizieren, was das oft herausfordernde Manövrieren mit einem Kastenwagen stark vereinfacht.
Im Sinne der Vielfalt bietet Citroën für den Berlingo eine grosse Auswahl von Motoren an. Der elektrische ë-Berlingo mit 136 PS kommt dank einer neuen 50-kWh-Batterie mit einer Ladung 330 Kilometer weit und ist die effizienteste Variante. Dazu sind ein Benziner mit 110 PS und Dieselmotoren mit 100 und 130 PS erhältlich.
Citroën ë-C3 Van erhältlich ab Fr. 19 990.–, Citroën Berlingo Van ab Fr. 18 900.–.Mehr Informationen: www.citroen.ch