Hausaufgaben gibt es, seit es die Volksschule gibt – und sie lassen niemanden kalt. Schüler nicht, Lehrer nicht, Eltern nicht, Fachleute nicht. Längst sind sie auch über schulische Zusammenhänge hinaus zu einem geflügelten Wort geworden. Man solle zuerst die Hausaufgaben erledigen, bevor man sich in andere Dinge einmische, hört man oft sinngemäss. Die Hausaufgaben haben Generationen von Schülerinnen und Schülern geprägt, und natürlich wissen auch die «Erziehungsberechtigten» ein Lied davon zu singen. Ohne Übertreibung kann man feststellen: Die Hausaufgaben sind eine Kampfzone, wo Blut, Schweiss und Tränen fliessen, aber sie können auch Quell der Inspiration und Sprung ...