Mit der inoffiziellen Bundesratskandidatin (1986) und Nationalratspräsidentin 1996/97 tritt die markanteste Politikerin der einstigen CVP von der irdischen Bühne ab. Was Theologe Küng für die Kirche war, wurde die dort bestgewählte Nationalrätin für die Luzerner Politik: die «Öffnung» ihrer Partei bei Fast-Halbierung zugunsten von SVP und politisch Begrünten. «Beharrlich» und «unaufgeregt», wie sie auch die Gemeinnützige Gesellschaft führen sollte, vermochte die nie Eingemittete sich als «eigenwillig» durchzusetzen. Die Todesanzeige der «Mitte» bleibt ehrlich.
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