Kunst
Jeff Koons’ perfekt verrückte Welt
Jeff Koons: Moon Phases.
Im 2004 schrieb der Kunstkritiker Robert Hughes, Jeff Koons sei «eine extreme und selbstgefällige Manifestation von Scheinheiligkeit, die dem grossen Geld anhaftet. Koons hält sich wirklich für Michelangelo und schämt sich auch nicht, das zu sagen. Es ist bezeichnend, dass es Sammler gibt, vor allem in den USA, die ihm das glauben.» Zwanzig Jahre später stellt der umstrittenste lebende Künstler auf dem Mond aus, die Meinungen sind wieder gespalten: letztes Aufgebot eines erschlaffenden Mannes oder Geniestreich des wahrscheinlich zu Recht reichsten Künstlers der Welt? ...

